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Verfahren Embryonenspende

 

 

Dokumente und Formblätter
zur Spende und Übertragung:

 

Entsprechende Dokumente und Formblätter
können schriftlich bei der angegebenen
Kontaktadresse angefordert werden.

 

 

VERFAHREN

 

WAS IST EINE EMBRYONENSPENDE?

Bisher blieb den infertilen Frauen ohne intakte eigene Eizellen nur die Hoffnung auf eine Adoption. Oder sie setzten aufs Ausland. Dort können sie mit Eizellen von Frauen schwanger werden, die sich die Eizellspende bezahlen lassen. Zentren in Spanien zum Beispiel bieten dies seit Jahren an und rekrutieren dazu Eizellspenderinnen, die nach verschiedenen Kriterien ausgewählt werden können. Die nur zu diesem Zweck gewonnen Eizellen der jungen Frauen werden in der Petrischale mit den Spermien des Partners der infertilen Frau befruchtet und ihr dann eingesetzt. Es folgt eine normale Schwangerschaft und die Geburt eines "eigenen" Kindes.

 

Diese und alle anderen Formen der kommerziellen Eizellspende verbietet in Deutschland das Embryonenschutzgesetz. Nicht verboten ist hingegen eine nicht-kommerzielle Vermittlung von imprägnierten Eizellen oder Embryonen, die während einer Kinderwunschbehandlung legal entstanden sind und die der Kinderwunschpatientin anschließend nicht eingesetzt werden konnten. Manche Paare, die nach erfolgreicher Behandlung in einem IVF-Zentrum keinen weiteren Kinderwunsch mehr haben, haben noch imprägnierte Eizellen im IVF-Zentrum gelagert.

 

Diese Eizellen sind mit dem Samen des Mannes "imprägniert" und waren mit Zustimmung des Paares für einen späteren Kinderwunsch-Zyklus eingefroren worden, sie sind also weder "befruchtet" (da sie vor der Kernverschmelzung im 2-Zell-Stadium eingefroren wurden) noch "unbefruchtet", da sie die Erbinformation des Spenderpaares bereits irreversibel in sich tragen. Wenn das Paar diese Zellen nicht verwerfen lassen will, dann kann es nach ausführlicher Beratung eine Freigabeerklärung unterzeichnen und die Spende ihrer konservierten Zellen erlauben. Hierzu schließen sie mit dem Zentrum, das sie behandelt hat, einen Freigabe-Vertrag.

 

Es kommen also für eine Spende nur Embryonen oder imprägnierte Eizellen von Frauen in Frage, die schon selbst nach einer künstlichen Befruchtung ein eigenes Kind zur Welt gebracht haben. Die Spende selbst erfolgt dann vollkommen anonym, auch um jegliche Gefahr der kommerziellen Absprache auszuschließen. Spenderpaar und Empfängerpaar kennen sich nicht. Geht der Kinderwunsch des Empfängerpaares in Erfüllung, dann ist die Frau, die das Kind geboren hat, biologisch die Mutter (das Bürgerliche Gesetzbuch regelt diese Frage abschließend: entscheidend ist die Geburt).

 

 

Spende Embryo

 

WIE KÖNNEN WIR EIN EMBRYO SPENDEN?

 

Die Embryonenspende dient der Behandlung des unerfüllten Kinderwunsches bei Paaren, bei denen jegliche Behandlung mit eigenen Eizellen und Samenzellen nicht mehr sinnvoll bzw. nicht mehr möglich ist.

 

Paare, deren befruchtete Eizellen bzw. Embryonen nach einer erfolgreich abgeschlossenen Kinderwunschbehandlung und bei abgeschlossener Familienplanung immer noch eingefroren sind, können diese zum Zwecke der Spende an ein anderes Kinderwunschpaar freigeben.

 

Die Embryonenspende ist in Deutschland erlaubt; es gibt zu dieser Fragestellung weder im Embryonenschutzgesetz (ESchG) noch im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) abwehrende Aussagen (Frommel et al, J. Reproduktionsmedizin & Endokrinologie, 7, 96-105,2010).

 

Kinderwunschpaaren, die die Verfügungsgewalt ihrer eingefrorenen befruchteten Eizellen haben, wird durch die Möglichkeit der Spende eine weitere Option angeboten. Bisher bestand nur die Möglichkeit der Rückübertragung oder das Auftauen dieser Zellen. Sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt oder Kryobank über diese Möglichkeit.

 

Das Netzwerk Embryonenspende ist Ihnen bei der Entscheidungsfindung gerne behilflich und bietet jede Unterstützung an.

 

Diese Entscheidung sollte sorgfältig und nach reiflicher Überlegung getroffen werden.

 

Zur Freigabe Ihrer befruchteten Eizellen und zur Spende der Embryonen ist eine "Erklärung über die Freigabe unserer Keimzellen zur Embryonenspende" und ein "Aufklärungsbogen zwischen dem Embryonenspenderpaar und dem Netzwerk Embryonenspende" von dem Spenderpaar zu unterzeichnen.

 

 

 

Embryonenspende

 

WIE KÖNNEN WIR EIN EMBRYO ERHALTEN?

 

Die Embryonenspende dient der Behandlung des dringenden Kinderwunsches bei Paaren, bei denen jegliche Behandlung mit eigenen Eizellen und Samenzellen nicht mehr sinnvoll bzw. möglich ist.

 

Paare deren befruchtete Eizellen bzw. Embryonen nach einer erfolgreich abgeschlossenen Kinderwunschbehandlung und bei abgeschlossener Familienplanung immer noch eingefroren gelagert sind, haben diese zum Zwecke der Spende an ein anderes Kinderwunschpaar freigegeben.

 

Die Embyonenspende ist in Deutschland erlaubt; es gibt zu dieser Fragestellung weder im Embryonenschutzgesetz noch im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) entgegen stehende Aussagen (Frommel et al, J. Reproduktionsmed Endokrinol, 7, 96-105, 2010). Auch die Spende einer bereits befruchteten Eizelle im 2-Vorkernstadium (2-Pronuclei-Stdium, 2-PN-Stdium) ist erlaubt. Das Auftauen einer 2-PN-Zelle ist kein "Befruchten" im Rechtssinne, sondern eine Embyonenspende, weil auch eine bereits befruchtete Eizelle im 2-PN-Stadium zunächst außerhalb des Körpers (invitro) in das Embryostadium weiterkultiviert werden muss, um dann als Embryo gespendet zu werden.

 

Die Embryonenspende erfolgt anonym; die Keimzellgeber, also die Frau bzw. der Mann, deren Ei- bzw. dessen Samenzelle zur Entstehung des vorliegenden Embryos (hier und im Folgenden auch gemeint für mehrere Embryonen) geführt haben, kennen die Wunscheltern (Embryoempfängerin und Partner) nicht. So kennen die Wunscheltern auch das Embryonenspenderpaar nicht. Für die strikte Einhaltung dieser Anonymität zwischen Embryonenspenderpaar und Wunscheltern muss das Kinderwunschzentrum Sorge tragen.

 

Zur Aufnahme in die Zentralkartei des Netzwerkes können Sie sich mit entsprechender Dokumentation direkt an die Zentralkartei des Netzwerkes wenden. Von dort werden Sie an entsprechendes Mitgliedszentrum vermittelt. Im Abgleich der Spender- und Wunscheltern steht immer das Kindeswohl an erster Stelle.

 

In dem vermittelten Mitgliedszentrum findet die medizinische Beratung, Untersuchung und der mögliche Embryotransfer statt. Im Vorfeld wird immer eine externe psychosoziale Beratung empfohlen.

 

 

 

Verfahren Embryonenspende e.V.

 

ALTERSGRENZEN FÜR EMPFÄNGERPAARE

 

Die Mitglieder haben sich im Interesse des Kindeswohls auf eine Altersgrenze für mögliche Empfängerpaare festgelegt.

 

Altersgrenzen für Wunschelternpaare

- Frauen: Vollendung des 44. Lebensjahres (entpr. 45. Geburtstag)

- Männer: Vollendung des 54. Lebensjahres (entpr. 55. Geburtstag)

 

Bei Überschreitung dieser Altersgrenzen kann keine Aufnahme oder eine Vermittlung durch die Zentralkartei vorgenommen werden.

 
 
    NACH OBEN
  Embryonenspende e.V.  
 

IMPRESSUM

 
embryonenspende TELEFON: 09071 / 729 07 74
info@netzwerk-embryonenspende.de